Schwere beine:
wie fühlen sich die beine wieder leicht an?

Von Paul Musset, Apotheker | Herausgegeben am

Schwere beine: wie fühlen sich die beine wieder leicht an?

Das Gefühl schwerer Beine ist ein Problem, das vor allem Frauen betrifft. Häufig sind diese Beschwerden Anzeichen einer mangelnden Durchblutung. Sie können den Alltag stark beeinträchtigen. Woher kommt dieses unangenehme Gefühl, als trüge man ein Gewicht mit sich herum? Warum sind vor allem Frauen von dem Gefühl der schweren Beine betroffen? Gibt es ein wirksames Mittel, um geschwollene und müde Beine zu behandeln?

Schwere Beine: Definition, Risikofaktoren und mögliche Komplikationen

Was versteht man unter schweren Beinen?

Schwere Beine sind ein unangenehmes Gefühl, das sich in den Unterschenkeln äußert. Es können mehrere Symptome auftreten:

  • Die Beine sind geschwollen
  • Beinschmerzen, ähnlich wie ein Krampf, machen sich bemerkbar.
  • Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Juckreiz sind zu spüren. Diese Unruhe in den Beinen tritt nach längerem Sitzen auf. Um es zu lindern, müssen die Beine bewegt werden.

Eine schlechte Durchblutung als Ursache der Krankheit

Eine venöse Insuffizienz ist die Ursache des Phänomens der schweren Beine. Doch wie funktioniert das Venensystem? Erst einmal ist es wichtig, Venen und Arterien zu unterscheiden. Die Arterien transportieren das Blut zum Herzen und zu den Organen, während der umgekehrte Weg (von den Organen und den Extremitäten zum Herzen) über das venöse System verläuft.

Um den Aufstieg des Bluts zu ermöglichen, sind Klappen (eine Art von Ventil) im Inneren der Venen vorhanden, um das Zurückfließen (venöser Rückfluss) zu vermeiden. Jedoch passiert es manchmal, dass diese Venenklappen ihre Blockadefunktion nicht richtig erfüllen oder das Venensystem erschlafft. Das nennt man venöse Insuffizienz. Diese macht sich vor allem im Bereich der Unterschenkel durch das Gefühl der schweren und müden Beine bemerkbar.

Begünstigende Faktoren für schwere Beine

Das Gefühl der schweren Beine kann mehrere Ursachen haben:

  • In der Familie vorhandene chronische Venenerkrankungen
  • Hormonumstellung (Schwangerschaft, Einnahme der Anti-Baby-Pille, Menstruation...
  • Fehlende Bewegung, sitzende Tätigkeit
  • Wiederholtes Stehen
  • Starke Hitze, die zur Erweiterung der Venen führt
  • Übergewicht

Das Gefühl der schweren Beine tritt meistens am Ende des Tages auf. Frauen sind von diesem Phänomen aufgrund hormoneller Gründe häufiger betroffen. Menschen, die im Stehen arbeiten oder den ganzen Tag auf den Beinen sind, haben ebenfalls ein höheres Risiko für müde Beine.

Zu überwachende Komplikationen

Schwere Beine sind nicht schwerwiegend. Wenn sich dieses Gefühl jedoch oft wiederholt, kann es ein Anzeichen für eine chronische Venenerkrankung sein. Bei wiederholtem Gefühl der schweren Beine ist zudem das Risiko für Krampfadern erhöht.

Weitere Komplikationen wie Phlebitis oder Venenthrombose können aus einer unbehandelten venösen Insuffizienz rühren.

Empfohlene Sportarten gegen schwere Beine
Wenn der Bewegungsmangel einer der auslösenden Faktoren für schwere Beine ist, sind Übungen für die Unterschenkel sehr hilfreich. Jedoch ist darauf zu achten, anfällige Venen nicht zu verletzen. Sportarten, die die Durchblutung fördern, sind Radfahren, Schwimmen und Wassergymnastik.

Schwere Beine: Wie man sie wirksam lindert

Um zu verhindern, dass einfache Beschwerden sich zu einem schwerwiegenderen Gesundheitsproblem entwickeln, wie zum Beispiel eine chronische venöse Insuffizienz oder eine Phlebitis, ist es wichtig zu handeln, wenn das Gefühl der schweren Beine regelmäßig auftritt.

Hier finden Sie einige Maßnahmen, die Ihnen helfen, das Gefühl ständig müder Beine loszuwerden.

Tägliche Gewohnheiten gegen schwere Beine

Um schwere Beine loszuwerden, können einige neue Gewohnheiten ausreichen, um Ihre Venen zu erleichtern und ihnen mehr Spannkraft zu geben. Das können Sie täglich tun:

  • Sehr mehr bewegen: Wenn Sie häufig sitzen oder lange stehen müssen, ist es unerlässlich, zwanzig Minuten pro Tag kraftvoll zu gehen. Jeder Schritt gibt Ihrem Venensystem einen Energieschub, der die Durchblutung fördert.
  • Den Abfluss Ihrer Beine fördern (Entgiftung), indem sie ihre Unterschenkel Kalt-Warm-Bädern unterziehen. Das warme Wasser erweitert die Venen, während das kalte Wasser den Abtransport von Giftstoffe begünstigt. Beides zusammen regt die Durchblutung an.
  • Zu enge Kleidung vermeiden, die den Blutfluss behindert.
  • Das Bett im Fußbereich erhöhen, um den Venenfluss zu fördern und nächtliche Beinbeschwerden zu verhindern.

Unterstützung durch Nahrungsergänzungsmittel

Zusätzlich zu den positiven Maßnahme, die Sie täglich ergreifen können, um das Venensystem zu stimulieren, können Nahrungsergänzungsmittel Ihnen helfen.

Bei der Behandlung der venösen Insuffizienz sind bestimmte Pflanzen für ihren Nutzen anerkannt. Hier finden Sie einige Beispiele:

  • Rote Weintraube: Sie wirkt auf die elastischen Fasern, die die Venenwände auskleiden. Diese Wirkung reduziert die Erweiterung der Gefäße.
  • Schwarze Johannisbeere: Sie hat eine venenstärkende Wirkung und macht die Blutgefäße widerstandsfähiger.
  • Hamamelis: Diese Pflanze ist für ihre adstringierenden (gewebestraffenden) und gefäßverengenden Eigenschaften bekannt. Sie verbessert den venösen Rückfluss.

Wir bei Cocooncenter möchten Ihnen die Vorteile dieser Pflanzen bieten und haben die besten Nahrungsergänzungsmittel, die die Durchblutung anregen für Sie ausgesucht.

Pflege bei schweren Beinen

In Verbindung mit den oben beschriebenen positiven täglichen Gewohnheiten können auch lokal angewendete pflanzliche Mittel schwere Beine lindern.

Damit sich die Beine wieder leichter fühlen, hat Cocooncenter ein großes Sortiment wirksamer Produkte ausgewählt. Sie finden vor allem zahlreiche Gels, die die Beine erfrischen, das Venensystem stärken und die Durchblutung anregen.

Natürliche Lösungen mit ätherischen Ölen

Neben ihrer Anwendung als Nahrungsergänzungsmittel oder Pflegeprodukte in Form von Gel können die positiven Wirkungen von Pflanzen auch dank ätherischen Ölen genutzt werden.

Beispiel: Patchouli ist als hervorragendes Venenstärkungsmittel und die Atlaszeder für ihre entwässernden Eigenschaften bekannt. Dank der abschwellenden Wirkung der Zypresse wird ihr ätherisches Öl häufig verwendet, um die Durchblutung zu stimulieren.

Schließlich hat das ätherische Öl der Pfefferminze eine sehr erfrischende Wirkung auf müde Beine. Denken Sie daran, dass ätherische Öle wirkungsvolle Hilfsmittel sind und mit Vorsicht angewendet werden müssen, vor allem während der Schwangerschaft und Stillzeit.

Das Gefühl der schweren Beine ist ein häufiges Phänomen, das viele Menschen, vor allem Frauen, betrifft. Ein gelegentliches Auftreten ist kein Grund zur Sorge. Wenn die Symptome jedoch häufig wiederkehren, ist es das Zeichen, dass gehandelt werden muss, da ansonsten das Risiko besteht, dass aus einfachen Beschwerden eine schwerwiegendere Krankheit entsteht.

Die drei wichtigsten Informationen zu schweren Beinen:

  • Schwere Beine sind in den meisten Fällen die Ursache einer schlechten Durchblutung und einer venösen Insuffizienz.
  • Eine Änderung der Pflege- und Ernährungsgewohnheiten in Verbindung mit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und/oder Anwendung von Pflegeprodukten kann das Syndrom der schweren Beine lindern.
  • Bei anhaltenden Symptomen trotz geeigneter Maßnahmen ist ein Arztbesuch zu empfehlen, um das Risiko für eine chronische Venenerkrankung zu bewerten.
Über den Autor
Paul Musset
Paul Musset
Apotheker
Als Doktor der Phamazie von der Université de Reims (Reims Universität in Frankreich), Paul Musset interessiert sich besonders für Naturheilkunde und für sportliche Ernährung. Er begleitet Sie in Ihrem "Gesundheits- und Schönheitsmagazin" und teilt mit Ihnen seine Gesundheits- und Wellnesstipps.
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